Berlins Cannabis Social Clubs

Berlin ist einer der aktivsten Standorte für gemeinschaftlichen Cannabisanbau in Deutschland. Puffies Orte bündelt geprüfte Social Clubs auf einer Karte – mit Filtern, Adressen und den wichtigsten Eckdaten zu Mitgliedschaft und Vereinsstruktur.

Jeder Eintrag wird geprüft

Wir kontaktieren jeden Verein einzeln und gleichen Angaben ab, bevor sie hier stehen. Lieber langsam wachsen als falsch informieren.

Kostenlos und unabhängig

Kein Ranking gegen Geld, keine bezahlten Plätze. Clubs tragen sich gratis ein, du siehst alle Einträge gleichberechtigt.

Von der Community gepflegt

Neue Clubs, Umzüge, geschlossene Wartelisten – melde uns Änderungen, damit das Verzeichnis stimmt.

Warum Berlin für Cannabis Social Clubs?

Schon vor dem Konsumcannabisgesetz (CanG) war die Hauptstadt Schauplatz politischer und zivilgesellschaftlicher Arbeit für eine regulierte Versorgung – von Interessenverbänden über Aufklärung bis zu den ersten eingetragenen Vereinen. Heute entstehen hier zahlreiche Anbauvereinigungen, die Mitglieder legal und gemeinschaftlich versorgen wollen: transparent, ohne Gewinnabsicht und mit klaren Regeln zu Jugendschutz, Qualität und Abgabemengen.

Dazu kommt eine Infrastruktur, die kaum eine andere deutsche Stadt bietet: kurze Wege zwischen den Bezirken, eine gewachsene Szene aus Vereinen, Fachhandel und Veranstaltern, und ein Publikum, das dem Thema offen gegenübersteht. Die Berliner Clubs verteilen sich entsprechend breit – von Friedrichshain und Neukölln über Wedding bis ins Umland Richtung Brandenburg. Für dich heißt das: Die Entfernung zum nächsten Verein ist selten das Problem. Die Wartelisten sind es.

Die Berliner Clubs im Überblick

Das sind die Vereine, die aktuell im Verzeichnis stehen. Jeder Steckbrief zeigt dir Adresse, Kontaktweg und – sobald verifiziert – Angaben zu Beitrag, Aufnahmegebühr und Status der Mitgliedschaft.

CSC finden – so nutzt du Puffies Orte

In der Karte oben siehst du die ersten Berliner Einträge unseres Soft-Launches. Ob du einen Club mit Vereinslokal suchst, Wartelisten vergleichen oder in deiner Nähe starten willst: Filter nach Kategorie, suche nach Name oder Bezirk und spring direkt zum Steckbrief mit Adresse, Kontakt und Community-Profil. Wir kontaktieren jeden Verein einzeln, um Angaben zu verifizieren und eigene Texte zu bekommen – das Verzeichnis wächst bewusst Schritt für Schritt.

Praktischer Tipp für die Suche: Vergleiche nicht nur die Entfernung. Entscheidend sind meist drei andere Dinge – ob der Verein überhaupt noch aufnimmt, wie lange die Warteliste ist und welche Sorten er anbaut. Ein Club zwei Bezirke weiter, der dich in vier Wochen aufnimmt, bringt dir mehr als der um die Ecke mit geschlossener Liste. Halte außerdem deine Meldebescheinigung bereit: Fast alle Vereine prüfen den Wohnsitz bereits beim Aufnahmeantrag.

Anbaufläche einer Cannabis Anbauvereinigung mit Pflanzenlampen

Social Club, Coffeeshop oder Fachgeschäft – wo ist der Unterschied?

Die drei Begriffe werden ständig durcheinandergeworfen, meinen aber grundverschiedene Dinge. Ein Cannabis Social Club – im Gesetz „Anbauvereinigung“ – ist ein eingetragener, nicht gewinnorientierter Verein. Er baut selbst an und gibt ausschließlich an seine eigenen Mitglieder ab. Es gibt keinen Verkauf an Laufkundschaft, keine Theke, kein Sortiment zum Stöbern.

Ein Coffeeshop nach niederländischem Vorbild verkauft an alle Volljährigen, die hereinkommen, und lässt den Konsum vor Ort zu. Diese Form gibt es in Deutschland nicht – wenn du in Berlin ein Schild mit „Coffeeshop“ siehst, ist damit fast immer ein Café oder ein CBD-Laden gemeint. Ein Fachgeschäft wiederum verkauft Zubehör und legale Produkte wie CBD-Blüten unterhalb der THC-Grenze, aber kein Konsumcannabis.

Wer die Begriffe sauber auseinanderhält, spart sich viel vergebliche Suche. Mehr Hintergrund dazu findest du im Puffies Glossar, unter anderem zu Cannabis, Cannabissorten und der Legalisierung von Cannabis.

Mitgliedschaft und gesetzlicher Rahmen

Für die Aufnahme in einen Berliner Cannabis Social Club gilt bundesweit: mindestens 18 Jahre, seit mindestens sechs Monaten gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland – und nur eine Mitgliedschaft in genau einem Verein. Pro Club sind höchstens 500 Mitglieder zulässig; in vielen Bezirken gibt es bereits Wartelisten. Ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist kein Bezug über die Clubs möglich. Die Abgabemengen richten sich nach dem CanG; Konsum in Vereinsräumen und in unmittelbarer Nähe ist nicht erlaubt. Beiträge und Aufnahmegebühren decken in der Regel nur Betriebskosten – Miete, Strom, Anbau und Ausgabe – weil Vereine keinen Gewinn erzielen dürfen.

Der Ablauf ist bei den meisten Vereinen ähnlich: Aufnahmeantrag stellen, Volljährigkeit und Wohnsitz nachweisen, Satzung und Präventionskonzept zur Kenntnis nehmen, Beitrag zahlen. Danach folgt je nach Auslastung entweder die direkte Aufnahme oder ein Platz auf der Warteliste. Die Abgabe selbst läuft über feste Ausgabezeiten und ist an deine Mitgliedsnummer gebunden – Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen und kostet im Zweifel die Mitgliedschaft.

Wer darf in Berlin CSC-Mitglied werden?

Volljährige Personen mit nachweisbarem Wohnsitz in Deutschland (mindestens sechs Monate). Pro Person nur ein Club bundesweit. Viele Vereine führen Wartelisten, wenn die gesetzliche Mitgliederzahl erreicht ist.

Wie viel Cannabis darf ich als Mitglied beziehen?

Die genauen Grenzen hängen vom CanG und der Satzung des jeweiligen Vereins ab. Für Volljährige sind typischerweise Tages- und Monatsmengen vorgesehen; für 18- bis 21-Jährige gelten strengere Obergrenzen beim THC-Gehalt und bei der monatlichen Menge. Details stehen im Steckbrief des Clubs oder direkt beim Verein.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Das variiert von Verein zu Verein: einmalige Aufnahmegebühr plus laufende Beiträge, oft gestaffelt nach gewünschter Bezugsmenge. In unseren Einträgen findest du – sobald verifiziert – Jahresbeitrag, Aufnahmegebühr und Hinweise zur Mitgliedschaft (offen, Warteliste, geschlossen).

Wie lange dauert es bis zur Aufnahme?

Das hängt vollständig am einzelnen Verein. Clubs, die gerade erst gegründet wurden oder ihre Anbaufläche erweitert haben, nehmen teils innerhalb weniger Wochen auf. Etablierte Vereine mit voller Mitgliederzahl arbeiten dagegen Wartelisten ab, die mehrere Monate umfassen können. Es lohnt sich, parallel bei mehreren Clubs anzufragen – festlegen musst du dich erst mit dem Beitritt, und der ist nur bei einem Verein gleichzeitig möglich.

Darf ich im Club konsumieren?

Nein. Das Gesetz verbietet den Konsum in den Räumen der Anbauvereinigung und in deren unmittelbarer Umgebung. Ein Social Club ist eine Ausgabestelle und ein Vereinsort, kein Konsumraum – das ist der zentrale Unterschied zum niederländischen Coffeeshop. Zusätzlich gelten die allgemeinen Konsumverbote, etwa in Sichtweite von Schulen, Kitas, Spielplätzen und Sportstätten.

Finde deinen Club. Nicht deinen Dealer.

Cannabis in Berlin – über die Clubs hinaus

Ein Verein ist der eine Zugang zur Szene, Veranstaltungen sind der andere. Berlin ist Austragungsort der Hanfparade, der größten deutschen Demonstration für Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel – und traditionell der Ort, an dem sich Clubs, Verbände und Interessierte einmal im Jahr persönlich treffen. Wer neu in der Szene ist, lernt dort in einem Nachmittag mehr als in wochenlanger Recherche.

Messen, Festivals und Fachkongresse im gesamten deutschsprachigen Raum findest du gebündelt bei Puffies Termine. Und wenn dir beim Lesen Begriffe begegnen, die du nicht einordnen kannst – vom Anbau über Qualitätsmerkmale bei Blüten bis zu medizinischem Cannabis – steht das Glossar daneben.

Du betreibst einen Club in Berlin?

Trag deine Location kostenlos ein oder aktualisiere bestehende Daten. Nach einer kurzen Prüfung erscheint dein Eintrag mit Foto, Beschreibung und Karte – erreichbar für genau die Community, die nach dir sucht. Auch Besucher können Orte vorschlagen, damit das Verzeichnis aktuell bleibt.

Hinweis: Puffies Orte ist ein redaktionelles Verzeichnis. Wir verkaufen keine Cannabis-Produkte und ersetzen keine Rechtsberatung. Bitte beachte die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen und die Hausordnung des jeweiligen Vereins.